Open-Air-Kino: The Weight of Walls – Stories of Control and Resilience

in Kooperation mit dem Braunschweig International Film Festival

Acht internationale Kurzfilme berichten von zweifelhaften Maßnahmen und teils unzumutbaren Zuständen in Strafvollzugsanstalten, sowie in einer ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt. Sie zeigen auf, wie nicht nur straffällige Personen, sondern auch politisch Verfolgte oder Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind, in besonderem Maße staatlicher Kontrolle ausgesetzt sind: Sie werden diszipliniert, unterworfen und verwahrt. Sichtbar werden aber auch Anpassungsfähigkeit, gelebte Solidarität und Widerstand der Gefangenen. Dabei stellt sich die Frage: Wie gehen wir in Zukunft mit Menschen um, die vom Staat als normwidrig betrachtet werden?

 

Das Braunschweig International Film Festival (BIFF) wurde 1987 von einer Gruppe engagierter Filmbegeisterter gegründet, um das kinematografische Angebot in der Stadt zu erweitern. Was als kleines, basisdemokratisches Projekt begann, entwickelte sich zu einem Publikumsmagneten mit jährlich über 25.000 Besucher:innen. Seit nun 40 Jahren bietet das BIFF Raum für Entdeckungen und diskursiven Austausch. Dabei steht insbesondere die Förderung des europäischen Filmnachwuchses im Fokus.