Eine figurative Zeichnung von Gustavo Caboco Wapichana in den Farben Braun und Weiß. Sie zeigt ein stilisiertes Objekt, das an eine Art Rassel erinnert.
Irineu Nje’a Terena während seiner Performance The Birth of a Koixomuneti auf der Bühne im Festivalzentrum: Irineu hockt barfuß auf einer Bambusmatte und trägt ein weißes langes Gewand und um den Kopf ein Band mit Federn. Er bemalt seinen rechten Arm mit roter Farbe, der linke Arm ist bereits mit schwarzer und roter Farbe bemalt. Vor ihm auf den Boden mehrere Objekte, darunter Ketten, ein Instrument, das an eine Flöte erinnert und ein Tongefäß.
Irineu Nje’a Terena während seiner Performance The Birth of a Koixomuneti im Festivalzentrum: Irineu steht barfuß auf einer Fläche Holzhackschnitzeln und trägt ein weißes langes Gewand und um den Kopf ein Band mit Federn. Sein Gesicht und seine Arme sind mit roter und schwarzer Farbe bemalt. Er hält ein Gefäß in den Händen, das er einer Person aus dem Publikum anbietet. Die Person ist von hinten zu sehen und sitzt auf einer Bambusmatte auf dem Boden.

The Birth of a Koixomuneti

Irineu Nje'a Terena

Ein Koixomuneti ist in der Terena-Kultur eine spirituelle Leitfigur, die in spirituellen Ohekoti-Zeremonien singt, sein itaaká spinnt und das spirituelle Instrument Kipahé über die Körper der Menschen hält. Laut Irineu Nje'a Terenas Vater Cassiano Sebastião bedeutet das Wort Koixomuneti „eine Person, die nach Weisheit strebt“. Egal, welcher Ethnizität wir angehören oder ob wir Teil Indigener Gemeinschaften sind oder nicht – heute sind wir alle Samen, wir sind die Erweiterung unserer Vorfahr*innen. Aus Irineu Nje'a Terenas Sicht wird jede Person, die nach Weisheit strebt, zum Koixomuneti.


Angaben zur Produktion

Zeichnung Gustavo Caboco Wapichana Fotos Mehdi Amiri